Fährte
Der Fährtenhundesport, ist eine Beschäftigungsart mit dem Hund, die aufgrund der Neuentwicklungen im Hundesport (Agility, Turnierhundesport etc), der relativ unspektakulären Trainings- und Prüfungssituationen sowie des hohen Trainingsaufwandes nur von einer kleinen Gruppe der Hundesportler betrieben wird. Dieses ist um so unverständlicher, als dass diese Sportart dem natürlichen Potential der Hunde im Vergleich zu den meisten anderen Sportarten (wenn man mal vom Jagdhundewesen absieht) am ehesten entspricht.
Der kleine Exkurs über die Fährtenarbeit ist kein komplettes Kompendium über alle sich bietenden Möglichkeiten, Trainingsmethoden, Tricks, Fehler oder Prüfungen, sondern nur eine kleine Einführung.
Die Voraussetzungen für diesen Sport erfüllt jeder normale, gesunde Hund. Eigenarten wie Größe, Rasse, Wesen oder Alter sind erst mal nebensächlich.
Auch für den Hundeführer (ich werde diesen Begriff der Einfachheit halber für Frauen und Männer anwenden) spielt das Alter keine entscheidende Rolle. Er sollte körperlich in der Lage sein, eine Fährte zu legen und sie mit dem Hund abzusuchen. Wichtig ist ein hohes Maß an Geduld, Konsequenz und Ausdauer.
Eines darf bei dieser Arbeit mit dem Hund nicht vergessen werden: Der aktivere Teil in diesem Sport ist der Hund. Wenn er keine Lust mehr hat oder seine Leistung verweigert, wird aus dem Sport nichts. Es liegt an uns, den Hund entsprechend zu motivieren und einen hohen Suchwillen zu erzeugen. Hunde, die diesen Willen haben, werden ihren Menschen niemals im Stich lassen und ihr Möglichstes tun, um ihn an das Ende der Fährte zu bringen.